Allgemein:
Die Na’vi sind humanoide Bewohner des Mondes Pandora. Sie unterscheiden sich von den Menschen in mehreren anatomischen Details, vor allem durch ein Organ, das ihnen die physische Verbindung mit dem Netzwerk der Pandora-Lebenswelt erlaubt.
Diese Tsahaylu genannte Verbindung ermöglicht geistigen Kontakt zu anderen Lebewesen und deren Beeinflussung. Diese Verbindungen bilden eine wesentliche Grundlage des Lebens auf Pandora.
Lebensweise:
Die Na’vi leben in kleineren Gruppen, sogenannten Clans, an unterschiedlichen Plätzen auf Pandora. Sie ernähren sich durch Sammeln und Jagen, wobei sie mittels Tsahaylu die Fähigkeiten anderer Lebewesen nutzen. Einige Clans haben sich dabei spezialisiert, etwa auf die Gemeinschaft mit Banshees (ikran) oder mit Schreckenspferden (pa’li). Dementsprechend unterschiedlich sind die konkreten Lebensverhältnisse.
Der Clan der Omaticaya wird von einem Häuptling und einer spirituellen Anführerin (tsahik) geleitet. Über die Strukturen der anderen Clans ist bisher nichts bekannt. In jedem Falle ist die soziale Hierarchie flach.
Glauben:
Die Na’vi verehren die vernetzte Lebenswelt ihres Mondes in Gestalt der Muttergottheit Eywa. Durch Tsahaylu können sie an bestimmten Plätzen in Verbindung zu diesem Lebensverbund treten und erhalten so auch Zugang zu Erinnerungen, Gedanken und Stimmen ihrer Vorfahren. Die Na’vi glauben an ein Weiterleben nach dem physischen Tod in der Gesamtheit des Lebens, in Eywa.
Für die religiösen Angelegenheiten sind spirituelle Anführer, sogenannte Tsahik, ähnlich den Schamanen in manchen irdischen Kulturen, zuständig. Zur Ausübung des Glaubens gehören Gebete, Gesänge und Tänze, sowie mehrere Rituale bzw. Zeremonien. Bekannt sind derzeit Rituale für die Initiation der Heranwachsenden, für die Adoption Fremder, für die eheähnliche Verbindung und für die Bestattung der Toten.


















